vom 16.06.2010 um 14:10 Uhr
Hallo Daniela,
ein körperliches Problem scheint zwar nicht vorzuliegen, aber vielleicht solltest Du - nur der Vollständigkeit halber Deinen Hafi mal vom TA/Osteopathen/Chiropraktiker durchchecken lassen.
Ob ich Dir hilfreiche Tipps geben kann, weiß ich nicht, aber mein Wallach verhielt sich beim Anlongieren ähnlich wie Du es beschreibst: an der offenen Seite abhauen (egal welche Hand und vornehmlich im Galopp), rumdrehen und Hand wechseln. Einmal ist er gegen mich gestiegen.
Mein Wallach hat einen Hang zur Dominanz. Er ist weder böse noch frech. Er "sagt" nur klipp und klar: So nicht! Und bei seinem entsprechendem Selbstbewußtsein unterwirft er sich nicht, sondern geht. Ich habe ihn "gekriegt", indem ich abwechslungsreicher mit ihm gearbeitet habe; alles was öfters wiederholt wird als 3x wird langweilig, also tue ich es nicht, sondern verlange was anderes und komme dann wieder auf das ursprüngliche "Thema" zurück. Außerdem habe ich ihn beim Longieren näher an mich rangeholt (auf 2-3 m), da hatte ich bessere und schnellere Kontrolle.
Als er mich anstieg (ich habe ihn seit seiner Geburt und weiß, daß er nicht aggressiv gg. mich war) machte ich mir schwer Gedanken und mir fiel auf, daß ich zuviel Druck auf ihn ausgeübt habe, sowohl körperlich (wenn ich beim Longieren frontal zu ihm stehe, ist es bereits zuviel Druck) als auch geistig (ich war selbst immer so angespannt, weil es klappen mußte und habe dadurch mich und somit auch ihn unter Druck gesetzt).
Also habe ich mich selbst zurückgenommen und eine Longierposition eingenommen, die ihm viel angenehmer war. Innerhalb kürzester Zeit waren die Probleme wie weggeblasen und wir machten mehr Fortschritte als ich es in so einer Zeitspanne für möglich hielt.
Im Sattel verhielt ich mich dann genauso: keine übermäßigen Wiederholungen und viel Abwechslung. Ich hatte nie wieder solche oder ähnliche Probleme mit ihm.
Sogar jetzt, nach gut 2jähriger Pause wg. Schwangerschaft und Kind, haben wir keine "Ich will nicht"-Diskussion gehabt.
Liebe Grüße und viel Erfolg,
Daniela D.
Hallo Daniela,
ein körperliches Problem scheint zwar nicht vorzuliegen, aber vielleicht solltest Du - nur der Vollständigkeit halber Deinen Hafi mal vom TA/Osteopathen/Chiropraktiker durchchecken lassen.
Ob ich Dir hilfreiche Tipps geben kann, weiß ich nicht, aber mein Wallach verhielt sich beim Anlongieren ähnlich wie Du es beschreibst: an der offenen Seite abhauen (egal welche Hand und vornehmlich im Galopp), rumdrehen und Hand wechseln. Einmal ist er gegen mich gestiegen.
Mein Wallach hat einen Hang zur Dominanz. Er ist weder böse noch frech. Er "sagt" nur klipp und klar: So nicht! Und bei seinem entsprechendem Selbstbewußtsein unterwirft er sich nicht, sondern geht. Ich habe ihn "gekriegt", indem ich abwechslungsreicher mit ihm gearbeitet habe; alles was öfters wiederholt wird als 3x wird langweilig, also tue ich es nicht, sondern verlange was anderes und komme dann wieder auf das ursprüngliche "Thema" zurück. Außerdem habe ich ihn beim Longieren näher an mich rangeholt (auf 2-3 m), da hatte ich bessere und schnellere Kontrolle.
Als er mich anstieg (ich habe ihn seit seiner Geburt und weiß, daß er nicht aggressiv gg. mich war) machte ich mir schwer Gedanken und mir fiel auf, daß ich zuviel Druck auf ihn ausgeübt habe, sowohl körperlich (wenn ich beim Longieren frontal zu ihm stehe, ist es bereits zuviel Druck) als auch geistig (ich war selbst immer so angespannt, weil es klappen mußte und habe dadurch mich und somit auch ihn unter Druck gesetzt).
Also habe ich mich selbst zurückgenommen und eine Longierposition eingenommen, die ihm viel angenehmer war. Innerhalb kürzester Zeit waren die Probleme wie weggeblasen und wir machten mehr Fortschritte als ich es in so einer Zeitspanne für möglich hielt.
Im Sattel verhielt ich mich dann genauso: keine übermäßigen Wiederholungen und viel Abwechslung. Ich hatte nie wieder solche oder ähnliche Probleme mit ihm.
Sogar jetzt, nach gut 2jähriger Pause wg. Schwangerschaft und Kind, haben wir keine "Ich will nicht"-Diskussion gehabt.
Liebe Grüße und viel Erfolg,
Daniela D.